Die Bürgermeister der Gemeinden Allershausen, Kirchdorf a. d. Amper und Kranzberg setzen ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit und Zusammenarbeit: Ab dem Schuljahr 2026/2027 organisieren die drei Ampertal-Gemeinden die Ferienbetreuung für Grundschulkinder im Rahmen einer interkommunalen Kooperation. Hintergrund ist der gesetzliche Anspruch auf Ganztagesbetreuung für alle Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden. Dieser sieht eine Betreuung von Montag bis Freitag mit täglich acht Stunden vor. Gleichzeitig sind maximal 20 Schließtage pro Jahr erlaubt. Für die Ampertal-Familien bedeutet das: eine verlässliche Betreuung auch in den Ferien. Bei insgesamt 14 Ferienwochen pro Jahr müssen künftig mindestens zehn Wochen Ferienbetreuung angeboten werden – selbst dann, wenn nur wenige Kinder angemeldet sind. Bisher war die Ferienbetreuung teilweise an eine Mindestanmeldezahl gebunden oder konnte nicht in allen Ferienwochen stattfinden. Mit den neuen gesetzlichen Vorgaben stehen die Gemeinden organisatorisch und finanziell vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig ist es von Allershausen, Kirchdorf und Kranzberg das gemeinsame Ziel, Eltern Planungssicherheit zu geben und Kinder auch in den Ferien gut betreut zu wissen.
Gemeinsam für mehr Verlässlichkeit
Um eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und zugleich wirtschaftlich tragfähige Lösung zu schaffen, teilen sich die drei Ampertal-Gemeinden künftig die Ferienwochen untereinander auf. Jede Kommune übernimmt ein paar Wochen Ferienbetreuung. Durch die Bündelung der Kinderzahlen entsteht eine stabile Gruppengröße, sodass die Betreuung verlässlich stattfinden kann. Für Eltern bedeutet dies mehr Planungssicherheit – unabhängig davon, wie viele Kinder in einer einzelnen Gemeinde angemeldet sind. Eltern, die eine Betreuung außerhalb ihrer Wohnortgemeinde nicht in Anspruch nehmen möchten, haben zudem die Möglichkeit, ihre Urlaubszeiten entsprechend zu planen.
Mehr Qualität und besondere Ferienerlebnisse
Die interkommunale Zusammenarbeit bietet auch inhaltliche Vorteile: Während der jeweils betreuenden Ferienwochen kann das Personal gezielt und großzügig eingesetzt werden. So entstehen neue Möglichkeiten für abwechslungsreiche Programme, besondere Aktionen und gemeinsame örtliche Ausflüge. Ziel ist es, den Kindern nicht nur eine Betreuung, sondern eine erlebnisreiche und schöne Ferienzeit zu ermöglichen.
Familienfreundlich und verantwortungsvoll
Die neue Kooperation verbindet Familienfreundlichkeit mit verantwortungsvoller Planung. Eine alleinige Organisation aller Ferienwochen durch jede einzelne Gemeinde wäre langfristig finanziell und personell kaum tragbar. Durch die Zusammenarbeit können Ressourcen sinnvoll eingesetzt und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen für das Betreuungspersonal geschaffen werden. Bürgermeister Martin Vaas (Gemeinde Allershausen), Bürgermeister Uwe Gerlsbeck (Gemeinde Kirchdorf a. d. Amper) und Bürgermeisterin Petra Horneber (Gemeinde Kranzberg) sind überzeugt: Diese interkommunale Lösung stärkt unsere Region, unterstützt unsere Familien und sorgt für eine verlässliche, qualitativ hochwertige Ferienbetreuung – heute und in Zukunft.

v.l. Erster Bürgermeister Uwe Gerlsbeck, Erste Bürgermeisterin Frau Petra Horneber, Erster Bürgermeister Martin Vaas
Hier geht es zur interkommunalen Ferienbetreuung.