Gemeinde Kranzberg

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Aktuelles

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

eigentlich befänden wir uns jetzt wieder in der staaden Zeit mit Adventsmärkten und Weihnachtsfeiern. Mit dem Lockdown light bleibt aber nur die staade Zeit in den Familien und vielleicht eine persönliche Besinnung auf das Wesentliche im Leben.

Auf unseren Baustellen wurde und wird es ruhiger. Die Planungen, Ausschreibungen und kaufmännischen Abwicklungen laufen weiter.

Beim Baugebiet „Gremertshausen Ost II“ bin ich weiterhin zuversichtlich, dass bis Mitte Dezember alle Arbeiten abgeschlossen werden können. Die Mittelspannungsleitung (Masten) wird Anfang Dezember abgebaut, die Asphaltierung abgeschlossen und die Parzellen vermessen.

Beim Mehrgenerationenhaus neben der Villa Kranich sind das Planum fertig, die Schnurgerüste und der Baukran aufgestellt, der Abwasserkanal angedockt und die zentrale Wasserversorgung an die Grundstücksgrenze verlegt. In den nächsten Tagen sollen noch die Grundleitungen verlegt werden, bevor auch diese Baustelle in den „Winterschlaf“ geht.

Beim Kühnhauser Weiher muss vor dem Weiterbau im Winter/Frühjahr die Hauptwasserleitung vom WZV in der Dorfstraße tiefer gelegt werden, damit die neuen Verrohrungen wie geplant verlegt werden können. Die Anlage wird entsprechend dem Zeitplan ab Mitte 2021 für uns Bürger zur Erholung nutzbar.

Die bearbeiteten Baustellen in Dorfacker, Radweg, Glasfaseranschluss Schule und Rathaus, der weitere Ausbau vom Breitbandnetz, Kanal in der Oberen Zeislstraße, usw. sind abgeschlossen bzw. werden noch bis zum Jahresende fertig gestellt oder werden teilweise im kommenden Frühjahr weiterverfolgt.

Im kommenden Jahr wird die Erneuerung der Hauptwasserleitung in der Oberen Dorfstraße durch den Wasserzweckverband sowie die geplante Sanierung der Oberen Dorfstraße von der Amper bis zur Hohenbachernstraße in zwei Abschnitten durch den Landkreis Freising zu unvermeidbaren Behinderungen führen. Wie bei den Behinderungen in diesem Jahr müssen wir auch die Einschränkungen im kommenden Jahr gemeinsam durchstehen.

Die Friedhofsneugestaltung im südlichen Bereich, die anschließende Sanierung der Oberen Zeislstraße sowie weitere Straßen- und Kanalsanierungen werden ebenfalls Herausforderungen im nächsten Jahr. 

In den letzten Tagen hätten eigentlich die Bürgerversammlungen stattgefunden, die aber Corona-bedingt nicht mit gutem Gewissen abgehalten werden konnten. Die dafür vorzubereitende Präsentation werden wir trotzdem fertigstellen und auf unserer Homepage veröffentlichen. Spätestens bei der Recherche für die Präsentation wird deutlich, dass sich auch in diesem Jahr vieles getan hat. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED wurde abgeschlossen, einige Straßen und Kanalstränge saniert, ein Schulbus sowie ein Pritschenwagen für den Bauhof gekauft, durch den Verkauf von Gewerbeflächen füllt sich der Gewerbepark BA III, usw.

Lockdown, Teillockdown, Hygienepläne, Maskenpflicht, Präsenzunterricht, Homeschooling, Inzidenzwert und weitere Schlagworte haben Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie das Rathaus in diesem Jahr weit mehr bewegt.

Damit die Luftqualität in den Klassenzimmern optisch sichtbar ist, wurden für unsere Schule bereits 8 CO2-Ampeln gekauft. Weitere 17 CO2-Ampeln werden für den Pfarrkindergarten, das Kinderhaus Kleeblattl und für weitere Räume in der Schule im Rahmen einer Sammelbestellung der ILE-Ampertal für uns gekauft.

Besprechungen der Bürgermeister und Akteure bei ILE-Ampertal, Bayerischer Gemeindetag und Öko-Modellregion laufen zwischenzeitlich nur noch per Videokonferenzen. Mit diesen Medien kann man die persönlichen Kontakte einschränken und damit das Verbreitungsrisiko minimieren. Dass dieses Medium soziale Kontakte nicht ersetzen kann und darf, ist vor allem bei älteren oder kranken Personen oder bei der Jungend klar. Wir müssen dafür einen gesunden Mittelweg finden.

In der Gemeinderatssitzung am 27.10.2020 wurden von Frau Ursula Burkart und Herrn Edgar Burkart vom Planungsbüro Wipflerplan aus Pfaffenhofen Vorentwürfe von Bebauungsplänen für den künftigen Bebauungsplan „westliche Ringstraße“ vorgestellt. Nach intensiver Diskussion und mehreren Abstimmungen zur Zielfindung einigte sich der Gemeinderat auf die Variante mit 14 Einfamilienhäuser, 10 Doppelhaushälften und 4 Kettenhäusern. Nachdem die Gemeinde Kranzberg über 50 % der Fläche verfügt, können nach der Genehmigung des Bebauungsplans und der Erschließung 50 % der Parzellen nach den Kriterien vom Einheimischen Modell von der Gemeinde vergeben werden.

Ein zweites bewegtes Thema – die Änderung der Stellplatzsatzung – wurde ebenfalls nach intensiver Diskussion beschlossen. Der Vorschlag, dass eine Duplexgarage als ein Stellplatz gilt, wurde verworfen. Eine Anpassung der Stellplätze bei Unterkünften bzw. ein spezieller größerer Stellplatz für einen Personentransporter je 8 Arbeitnehmerunterkünfte wurde beschlossen.

Bei in Ausnahmefällen vom Gemeinderat zu beschließende Stellplatzablösungen wurde der Ablösebetrag wesentlich erhöht.

Mit Genehmigung vom Protokoll wird die geänderte Satzung neu ausgefertigt und tritt mit der Veröffentlichung in Kraft.  

Für den Bauantrag zum Anbau an die Schule für Mittagsbetreuung wurde die behördliche Genehmigung erteilt, sodass nun die weitere Planung erfolgen kann.

Der Sanierung der Oberen Dorfstraße durch den Landkreis sowie der anteiligen Kostenübernahme musste der Gemeinderat zustimmen. Klärungsbedarf gab es im Vorfeld für den aktuellen Bedarf einer Ampelanlage an der Fußgängerquerung sowie der Möglichkeiten für die Erhöhung der Schulwegsicherheit durch die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf 30 km/h. Zu Testzwecken wurde – wie im letzten Gemeindeblatt beschrieben - vom 20.10. bis 23.10. von einer Fachfirma eine mobile Ampelanlage am Fußgängerüberweg aufgestellt. Aufgrund der Beobachtung wurde die Installation der Ampelanlage nicht mehr gefordert. Der bestehende Zebrastreifen wird an gleicher Stelle optisch aufgewertet wiedererrichtet.

Es werden aber Leerrohre für einen künftigen Ausbau unter der Straße berücksichtigt. Zur Reduzierung der Geschwindigkeit sollen Geschwindigkeitsanzeigen – sogenannte Smileys – auf Höhe Hohenbachernstraße und auf Höhe Bushaltestelle Metzgerwirt angebracht werden. Die Aufstellung dieser Anzeigen ist zwischenzeitlich vom Landratsamt genehmigt und die Geräte sind bestellt.

Eine offizielle Festsetzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h auf Kreis-, Staats- und Bundesstraßen ist nur im Bereich von Schulen, Kindergärten und Altenheimen zulässig. Damit die Behörden flexibler bei Genehmigungen werden können, werden wir im Rahmen der ILE-Gemeinden sowie vom Bayerischen Gemeindetag – Kreis Freising einen Antrag stellen, dass Geschwindigkeitsreduzierungen in Abstimmung mit den Kommunen grundsätzlich möglich werden.

Dem Abschluss eines Vertrages mit dem Landkreis für den Ausbau der Oberen Dorfstraße – möglichst in Jahr 2021 - hat der Gemeinderat dann mehrheitlich zugestimmt.     

Als weiter Punkt wurde der Antrag der Gruppierung der CSU behandelt:

„Durch die bereits jetzt stark steigenden Infektionszahlen bei CONVID-19 ist absehbar, dass insbesondere über die kalte Jahreszeit weiterhin Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Infektionen zu vermeiden. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich Menschen und Institutionen nach Kräften beteiligen müssen für gemeinschaftlichen Erfolg.

Der Elternbeirat der Grundschule und die Schulleiterin Frau Hartmann hat uns gebeten, dass wir uns für die Beschaffung von hochwertigen Luftfiltern gegen Corona und andere Viren einsetzen. …“.

Der Beschaffung von zwei Geräten wurde vom Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Der Hausmeister und die Verwaltung haben zwei Geräte in zwei ortsnahen Werken besichtigt. Die Kosten bei diesen Geräten liegen zwischen 4000 € und 6500 € brutto je Gerät. Zusätzlich ist nach den Angaben der Lieferanten mit Wartungskosten von 300 € bis 1200 € je Jahr und Gerät zu rechnen. Problem dabei ist, dass eine Raumhöhe von 2,35 Metern zur Aufstellung benötigt werden und der Raum in der Mittagsbetreuung nur eine Raumhöhe von 2,32 Metern hat.

Für weitere Geräte liegen Prospekte vor. Ein kleineres, fahrbares Gerät mit H14-Filtern wird zum Beispiel für 3480 € brutto angeboten. Eine Förderung der Lüftungsgeräte ist für Räumlichkeiten in Aussicht gestellt, wenn die Räume nicht durch Fester öffnen oder durch Raumlufttechnik gelüftet werden könnten.

Unter Bekanntgaben stellte Geschäftsleiter und Kämmerer Klaus Burgstaller die aktuelle Entwicklung der Haushaltszahlen vor. Für dieses Jahr rechnet der Kämmerer mit einem Minus von 350.000 € (ca. 11 %) bei der Umsatz- und Einkommenssteuerbeteiligung sowie einem Minus von ca. 700.000 € (ca. 39 %) bei der Gewerbesteuereinnahme. Für letzteres soll es eine Ausfallentschädigung vom Staat geben.

Der aktuelle Kassenstand der Gemeindekasse liegt bei 3,845 Mio. €.

Die Herausforderung für die künftige Kämmerin Frau Angelika Huber wird die Gewährleistung der Liquidität bei den Zahlungen für unsere geplanten Projekte sein, die zwar gefördert - aber auch vorfinanziert werden müssen. Die laufenden Kosten im kommenden Jahr werden steigen – zum Beispiel die Kreisumlage um 165.000 €.

Die enge Verbundenheit zur ILE-Ampertal und zur Öko-Modellregion-Ampertal wird über die neuen Links auf unserer Homepage auf deren Homepages sichtbar. Sie können sich somit über unsere Homepage auf deren Seite weiterklicken und sich informieren.

Für die staade Zeit und das Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen viele positive Gedanken, Gesundheit und gute soziale Kontakte. Hoffen wir, dass mit den eingeschränkten persönlichen Kontakten und Feiern die Inzidenzwerte soweit zurückgehen, dass ein normaleres Leben mit geöffneter Gastronomie, Gemeinschaftssport und Schulbesuch wieder möglich wird bzw. bleibt.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und bleiben Sie gesund! 

Es grüßt Sie herzlich                    

Ihr

Hermann Hammerl

1. Bürgermeister

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