Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Ferienzeit ist da – endlich! Mit großer Freude werden wohl die meisten Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag den Klingelton zum Unterrichtsende vernommen haben. Die letzten Wochen des vergangenen Schuljahres waren, gerade wegen der Hitzeperiode, sowohl für Schülerinnen und Schüler, als auch für die Lehrkräfte, sehr herausfordernd. Umso mehr freut man sich nun auf die Ferien und bestimmt auch auf das vielfältige Programm der Kranzberger Ferienspiele, das, wie auch in den letzten Jahren, sehr gut angenommen wird.
Im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr 1200 Jahre Kranzberg fanden am 18. Und 19. Juli die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum unserer Laienspielergruppe statt. Mit Biergarten, Lampionfest und Festsonntag haben die Laienspieler ein ganzes Festwochenende auf die Beine gestellt. Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail wurde auf dem Pantaleonsberg für das Fest aufgebaut und eine tolle Atmosphäre geschaffen. Dieses großartige Engagement wurde dann auch belohnt, denn beide Festtage waren sehr gut besucht. Die Bürgerinnen und Bürger haben mit ihrem Besuch den Laienspielern Dank und Anerkennung gezeigt – wieder ein schönes Beispiel für ein gelungenes „Miteinander“ im Dorfleben!
Noch ein Ereignis aus dem letzten Monat möchte ich aufgreifen. Dieses Mal ein absolutes NEGATIV-Beispiel und zum Glück nicht aus unserer Gemeinde! Nach einer roten Karte für einen Fußballspieler bei der Weltmeisterschaft 2026 wurde die damit verbundene Sperre für das nächste Spiel aufgehoben.
Zu welcher Peinlichkeit hat sich der FIFA-Präsident da hinreißen lassen.
Welche Auswirkung so eine Entscheidung für alle Regelwerke im Sport und auch in der Gesellschaft haben kann, wenn diejenigen, die die Regeln aufstellen und dafür sorgen sollen, dass sie auch umgesetzt und eingehalten werden, diese dann selber brechen? Daran hat er sicherlich nicht gedacht! Da bleibt nur die Hoffnung, dass die Menschen in unserer Sportwelt und in unserer Gesellschaft mehr Aufrichtigkeit, Stolz und Rückgrat besitzen und sich nicht auf die gleiche Stufe stellen.
Herzliche Grüße
Ihre
Petra Horneber
Erste Bürgermeisterin
Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 09.06.2026:
Leider wurde die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange während der Auslegung nicht durchgeführt und ist somit nachzuholen. Die Bauverwaltung hat die Beteiligung nach § 4 Abs. 2 BauGB bereits am 28.05.2026 veranlasst. Die Behandlung der abgegebenen Stellungnahmen der Öffentlichkeit, als auch die der Träger öffentlicher Belange, erfolgt in der Gemeinderatssitzung am 28.07.2026.
Im Frühling 2024 hat der Gemeinderat Kranzberg eine Kostensatzung für die Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis erlassen. Diese soll für den Abschluss von Gestattungsverträgen für Erneuerbare-Energie-Anlagen gelten und auch für weitere Leitungen von privaten Dritten, um ein einheitliches Entschädigungssystem zu haben. Wie sich die Gebühren hierfür gestalten, kann gerne bei der Gemeinde-Verwaldung erfragt werden.
Zur besseren Vertretung der Anliegen älterer Bürgerinnen und Bürger hat der Gemeinderat Ellen Turek und Ursula Enghofer zu Seniorenbeauftragten bestellt. Sie dienen als Ansprechpersonen für Seniorinnen und Senioren, unterstützen die Gemeinde bei seniorenrelevanten Themen und beteiligen sich am AK Soziales der ILE-Ampertal.
Für den Förderverein Pantaleonsberg wurde Chrsitine Nieder zur Beauftragten bestellt. Der Förderverein Pantaleonsberg dient der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Kranzberg, die die Trägerschaft des Bronzezeit Bayern Museums innehat und dem Förderverein, der sich um das Museum kümmert. Die Erste Bürgermeisterin ist kraft Ihres Amtes Mitglied im Förderverein.
In der konstituierenden Gemeinderatssitzung vom 12.05.2026 hat der Gemeinderat Thomas Enghofer erneut als stellv. Kommissionsmitglied der Fluglärmkommission bestellt. Nachdem er kein Ratsmitglied und damit nicht vereidigt ist, sollte lt. StMB sein Loyalitätsverhältnis gegenüber der Gemeinde bestätigt werden. Der Gemeinderat hat das Loyalitätsverhältnis bestätigt.
Im Rahmen einer Videokonferenz hat die Stadt Freising der Gemeinde Kranzberg am 18.05.2026 die aktuelle Vorplatzung zum Bauabschnitt 3 des Hochwasserschutzes am Thalhauser Graben vorgestellt. Gemäß einer Vereinbarung aus dem Jahr 2017 zwischen der Stadt Freising und der Gemeinde Kranzberg wurde festgelegt, dass die Stadt Freising für den Hochwasserschutz am Thalhausen Graben unmittelbar nach dem Ortsteil Thalhausen zuständig ist.
Den Gremiumsmitgliedern wurde die aktuelle Planung im Rahmen der Sitzung kurz vorgestellt, da auch Flächen, die im Eigentum der Gemeinde Kranzberg stehen, überplant werden. Umsetzung und Realisierung erfolgen erst nach Vorliegen der Flächenverfügbarkeit, wasserrechtlicher Plangenehmigung und Genehmigung des Förderantrags.
Für die Sommerferien 2026 gibt es wieder ein ehrenamtlich organisiertes Ferienprogramm. Ein Team aus drei ehrenamtlichen Familien hat ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Sehr erfreut wäre das Team, wenn weitere ehrenamtliche Personen das Team unterstützen würden. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne bei Gemeinderatsmitglied Ursula Enghofer melden.
Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 07.07.2026:
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 20.09.2022 die Aufstellung der Einbeziehungssatzung „Thalhausen Wirtsangerstraße“ gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 BauGB beschlossen. Mit Beschluss des Gemeinderats vom 16.09.2025 wurde der Geltungsbereich erweitert und dazu am 24.03.2026 ein erneuter Aufstellungsbeschluss mit Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst. Nun beschließt der Gemeinderat abschließend über die Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit.
Das Verfahren wurde unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften ordnungsgemäß durchgeführt. Die vorgebrachten öffentlichen und privaten Belange wurden ermittelt, bewertet und gegeneinander sowie untereinander gerecht abgewogen. Somit beschließt der Gemeinderat die Einbeziehungssatzung „Thalhausen Wirtsangerstraße“ einschließlich Begründung in der Fassung vom 24.03.2026 gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 und § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung.
Die Satzung einschließlich Begründung wird zu jedermanns Einsicht bereitgehalten; über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.
Die Gebühren für Krippen, Kindergarten, Hort, Schulferienbetreuung und Mittagsbetreuung müssen erhöht werden. Die Prüfung des Haushaltsplans 2026 durch die staatliche Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes hat wieder einmal zu folgendem Ergebnis geführt:
Das Defizit bei den Tageseinrichtungen für Kinder ist mit 1.498.150 € recht hoch. Hier sollte eine Gebührenanpassung vorgenommen werden.
Der Gemeinderat beschließt eine moderate Erhöhung ab 01.09.2026 um 3 % und rundet dabei i.d.R. kaufmännisch auf volle Eurobeträge auf- bzw. ab.
Ab sofort gibt es in der Gemeinde, mit Josef Mülling, einen Jugendbeauftragten. Der Jugendbeauftragte soll als Bindeglied zwischen der Jugend und dem Sozialausschuss sein. Die Gemeinde erhofft sich Ideen und Anregungen der jungen Generation in der Gemeinde, um die Interessen der jungen Bürgerinnen und Bürger zu fördern und unterstützen zu können.
Ebenso gibt es neu in der Gemeinde mit Sandra Silingas eine Kulturbeauftragte. Sie fungiert als Bindeglied zwischen den Kulturtreibenden und dem Sozialausschuss. Auch in diesem Bereich freut sich die Gemeinde auf Ideen und Vorschläge, um das kulturelle Leben in der Gemeinde weiter zu fördern, zu unterstützen und auszubauen.
Erstmals berichtet Thomas Enghofer als Vertreter der Fluglärmkommission über den aktuellen Stand. Es soll endlich der Bereich für die Tag- und Nachtlärmschutzzone festgelegt werden. Von Seite der Gemeinde wurde bereits eine Stellungnahme abgegeben. In der fordert die Gemeinde den Ortsteil Gremertshausen vollumfänglich in die Schutzzone aufzunehmen und nicht wie geplant, nur einen kleinen Randbereich vom Ortsteil.
Bereits in der Sitzung vom 21.04.2026 wurde auf die Notwendigkeit einer Benutzungs- und einer Gebührensatzung (in allen beteiligten Gemeinden) hingewiesen. Diese Satzung ist mit den Gemeinden Kirchdorf und Allershausen abgestimmt und wird auch dort inhaltsgleich beschlossen.
Bekanntgaben:
Seit 19.06.2026 ist die Straße zwischen Kranzberg und Giesenbach wieder befahrbar. Die Umleitung wurde abgebaut. In nächster Zeit wird die Straße allerdings nochmal kurzzeitig halbseitig gesperrt, wenn die Arbeiten zur Begrünung ausgeführt werden.
Die Straßensanierung im Bereich der Kirchbergstraße geht zügig voran. Derzeit erfolgt der Schotter-Einbau und die restlichen Pflasterarbeiten werden durch die Fa. Swietelsky vorgenommen. Die Asphaltierung ist – sofern das Wetter so bleibt – für den 29./30.06.2026 geplant. Aller Voraussicht nach, wird die Baustelle bis Mitte Juli abgeschlossen sein.
Am 7. Oktober 2026 findet im Bürgerhaus in Zolling die interkommunale Gemeinderatssitzung der ILE statt. Alle Gemeinderatsmitglieder aus dem ILE-Verbund werden dazu eingeladen.
Die Gemeinde Kranzberg plant die Errichtung eines öffentlich zugänglichen Spielplatzes am Sportplatzgelände. Der Fokus liegt auf Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kleinkinder (ca. 1-3 Jahre), ergänzt durch einzelne Elemente für Kinder bis ca. 8-10 Jahre. Damit soll ein niederschwelliger, sicherer Spielbereich für junge Familien entstehen, der zeitgleich die Funktion Sportgelände als Begegnungsort aller Generationen stärkt.
Hierfür wurde Ende 2025 eine Förderanfrage für ein Kleinprojekt bei der ILE Ampertal gestellt. Aufgrund einer deutlichen Überzeichnung der Förderanfragen wurde unser Projekt, entsprechend der Kriterien einer Projektauswahl, von der Förderung 2026 ausgeschlossen.
Da nun einige Gemeinden ihre Projektanfragen zurückgezogen haben, konnte die Gemeinde Kranzberg nachrutschen. Die maximale Zuwendung aus dem Regionalbudget beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben bzw. max. 10.000 €.
Laut Finanzierungsplan belaufen sich die Gesamtausgaben auf 18.250,00 € brutto. Hierfür erhält die Gemeinde Kranzberg eine Förderung in Höhe von 10.000,00 €. Daraus ergibt sich ein Eigenanteil in Höhe von 8.250,00 €.
Die Erste Bürgermeisterin informiert über die Ergebnisse aus der vergangenen Sitzung der Fluglärmkommission. Flughafen und das StMB erläuterten dabei, dass die Wachstumsprognose viel geringer ausfällt. Diese Prognose ist qualitätsgeprüft. Eine Dritte Startbahn hat sich aufgrund des geringeren Wachstums damit vorerst wohl erledigt.
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