Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

am 14.10.26 fand das Richtfest unseres Erweiterungsbaus an der Grundschule für die Mittagsbetreuung statt. Neben den Mitarbeitern und Handwerkern, die traditionell zu einem Richtfest geladen werden, waren fast alle Gemeinderatsmitglieder, die Schulleiterin Heike Hartmann mit ihren Lehrkräften und 160 Grundschulkindern gekommen, um die Fertigstellung des ersten großen Bauabschnitts zu feiern. Bevor der Zimmermann den traditionellen Richtspruch verkündete und unter dem Gelächter der vielen Kinder drei Gläser zerdepperte, haben die Schulkinder das Richtfest mitgestaltet. In Vorarbeit hatten sie den Richtbaum mit bunten Bändern geschmückt und eine bunte Zeitkapsel gebastelt, in der die Kuverts mit Wünschen für das neue Gebäude verstaut wurden. Feierlich wurden von jeder Klasse die einzelnen Wünsche erst vorgetragen und dann das Kuvert übergeben. Mit dem Schullied haben sich die Kinder dann wieder verabschiedet und sind in ihre Klassenzimmer zurückgekehrt, in denen für alle Butterbrezen bereitgestellt waren.

Nun steht uns voraussichtlich ein ungemütlicher Monat bevor. Schönes Wetter hat der November erfahrungsgemäß nicht zu bieten. Es gibt aber keinen Grund für schlechte Stimmung, denn unsere Vereine sorgen für gute Laune.

Am 7.11. veranstalten die Schwedenschützen das traditionelle Weinfest im Pfarrstadl.

Die Laienspieler starten am 22.11. mit ihrem weihnachtlichen Volksstück „Das Attenhamer Christkindl“ von Werner Asam. Umrahmt werden die Aufführungen von einem kulinarischen Weihnachtsmarkt. Vor dem Pfarrstadl erwartet uns Glühwein- und Bratwurstduft, während es drinnen auf der Bühne lustig zugeht.

Auch auf den Kranzberger Christkindlmarkt, traditionell am Samstag vor dem ersten Advent, dürfen wir uns wieder freuen. Die Schwedenschützen bauen ihre Holzhütten und die Standl auf, die dann von den Standbetreibern weihnachtlich geschmückt werden. Für einen Tag verwandelt sich der Parkplatz neben dem Feuerwehrhaus in einen weihnachtlichen Marktplatz, lockt mit weihnachtlichen Düften und bringt uns in weihnachtliche Stimmung. Adventskränze, Gestecke, Handarbeiten, Selbstgebackenes, Selbstgemachtes und viele weitere Angebote stehen für die Besucher bereit. Für Jung und Alt wird vieles geboten und auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Gerne möchte ich noch auf unsere Bürgerversammlung, die am 24. November in Gremertshausen stattfinden wird, aufmerksam machen. Lt. Gemeinderatsbeschluss gibt es ab diesem Jahr eine Bürgerversammlung für alle Gemeindebürgerinnen und -bürger, die jedes Jahr in einem anderen Ortsteil stattfindet. Reihum beginnend mit Gremertshausen, dann Hohenbercha, Kranzberg und Thalhausen.

Herzliche Grüße
Ihre
Petra Horneber
Erste Bürgermeisterin

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 22.09.2026:

Bei der Erweiterung der Grundschule für die Ganztagesbetreuung werden die Freianlagenplanungen im Umgriff der Schule, der Sportflächen und des Klettergerüsts vom Landschaftsarchitekturbüro Freiraum Berger aus Freising, vorgestellt, welche bereits der Schulleitung und Mittagsbetreuungsleitung unterbreitet wurden.

Die Freianlagenplanung im Umgriff der Schule beinhalten den Pausenhof und die Dachterrasse.

Die Freianlagenplanung der Sportflächen beinhaltet die Neuerrichtung der Laufbahn und des Allwetterplatzes. Beide Flächen sind aufgrund der langen Diskussionen, ob ein Neubau an anderer Stelle nicht sinnvoller wäre, in den letzten Jahren nicht saniert und erneuert worden und können für den Sportalltag nicht mehr genutzt werden.

Neben den Freianlagen im Umgriff der Schule und der Sportanlagen soll ein Klettergerüst einen Mehrwert für den Pausenhof und die Nachmittagsbetreuung bieten. Auch in diesem Bereich wurde in den vergangenen Jahren die Grundschule immer wieder darauf vertröstet, dass ohnehin ein Neubau oder eine Erweiterung erfolgt und eine vorherige Errichtung von Spielgeräten nicht sinnvoll ist.

Grundsätzlich besteht Einverständnis mit der vorgestellten Planung, allerdings soll die Entwässerung (Variante Rigolen mit der vorgestellten Variante der Rinnen) gegenübergestellt werden. Ferner ist die Thematik einer Freiluftarena und der Ausschreibungszeitpunkt nochmals zu prüfen und ggf. zu verschieben. Zudem ist die Zugänglichkeit näher zu betrachten.

Der Gemeinderat beschließt die 5. Änderung des Bebauungsplans „Am Hochbehälter“ in der Fassung vom 10.04.2026 mit Begründung in der Fassung vom 12.03.2026 gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung.

Die Verwaltung wird beauftragt, den Satzungsbeschluss gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt zu machen. Mit der Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Die Satzung einschließlich Begründung wird zu jedermanns Einsicht bereitgehalten; über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 24.03.2026 die Aufhebung des qualifizierten Bebauungsplans „Nord-Ost II“ beschlossen. Der Aufhebungsbeschluss wurde am 25.03.2026 ortsüblich bekanntgegeben.

Von der Bauverwaltung wurde der Satzungsentwurf in der Fassung vom 21.09.2026 und die Begründung in der Fassung vom 21.09.2026 zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 und § 3 Abs. 2 BauGB erarbeitet. Die Unterlagen werden nun dem Gemeinderat vorgelegt.

Der Gemeinderat billigt den Satzungsentwurf in der Fassung vom 21.09.2026 und die Begründung in der Fassung vom 21.09.2026, und beauftragt die Verwaltung, die Öffentlichkeitsbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 und § 3 Abs. 2 BauGB mit ortsüblicher Bekanntmachung des Billigungs- und Auslegungsbeschlusses durchzuführen.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 10.02.2026 die Einbeziehungssatzung „Giesenbach Süd“ als Satzung beschlossen. Der Satzungsbeschluss wurde am 11.02.2026 ortsüblich bekanntgegeben und ist damit in Kraft getreten.

Am 29.06.2026 wurden die Abwägungsbeschlusse vom 06.05.2025 und 16.09.2025 sowie der Satzungsbeschluss vom 10.02.2026 an die Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange zugesandt. Daraufhin hat sich das Wasserwirtschaftsamt München gemeldet und mitgeteilt, dass die von Ihnen abgegebene Stellungnahme vom 21.02.2025 nicht in der Abwägung vom 06.05.2025 berücksichtigt wurde. Damit liegt nun ein Verfahrensfehler (§ 214 Abs. Satz 1 Nr. 1 BauGB) vor, der durch ein ergänzendes Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB geheilt werden kann, ohne dass das Verfahren vollständig neu durchzuführen ist. Der Gemeinderat nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis und beschließt, den verursachten Verfahrensfehler zu heilen.

Durch die Festsetzung der Fluglärmkorridore ist in der Gemeinde Kranzberg das südöstliche Gemeindegebiet mit den Ortsteilen Gremertshausen und Sickenhausen betroffen. Teile vom Ortsteil Gremertshausen befinden sich in der Nachtschutzzone. Sickenhausen befindet sich vollständig in der Nachtschutzzone und teilweise in der Tagschutzzone.

Im Ortsteil Gremertshausen wurde im Rahmen der FNP-Aufstellung von 2015/2016 – 2021 der süd-östliche Teil von Gremertshausen mit einer rund 6000 m² großen Fläche als WA festgelegt. Eine Bebauungsplan-Aufstellung ist derzeit zwar noch nicht beabsichtigt, allerdings möchte die Gemeinde das nicht durch die Festsetzung der Fluglärmkorridore ausschließen lassen. Die Gemeinde würde hier stark in ihrer Planungshoheit eingeschränkt werden. Auch sind Nachverdichtungen im süd-westlichen Teil von Gremertshausen denkbar und sollten durch die Korridore nicht eingeschränkt werden.

Gleiches gilt für den Ortsteil Sickenhausen. Dort ist zwar keine Ausweisung von einem Neubaugebiet oder eine BPlan-Aufstellung angedacht. Allerdings soll auch dort eine Nachverdichtung jederzeit möglich sein. Auch Neubauten sollen durch die Fluglärmkorridore nicht ausgeschlossen werden.

Mit einer Infoveranstaltung am 12.10.26 sollen die Bürger/innen der betroffenen Ortsteile über den aktuellen Stand informiert werden.

Nach Rücksprache mit den betroffenen Bürgern und nach dem großen Rückschnitt vom Bewuchs rund um die Grotte in Sickenhausen, wurde durch die Bauhofmitarbeiter die Kapelle teils neu verputzt, das Rank Gitter aus Stahl neu lackiert und das Rank Gitter aus Holz erneuert. Zudem wurde an der Fassade ein Rollkiesstreifen angebracht und eine Einfassung aus Granit Steinen erstellt. Die Bepflanzung rund um die Kapelle ist im Herbst geplant.

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 06.10.2026:

Erneut werden die Freianlagenplanung der Erweiterung der Grundschule für die Ganztagesbetreuung vorgestellt. Grundsätzlich bestand mit der Freianlagenplanung, die sich in drei Teilbereiche, nämlich Umgriff der Schule, Sportflächen und Klettergerüst aufteilt, Einverständnis. Im Rahmen der Sitzung werden nun nochmals die Entwässerungsvarianten Rigolen und die vom Planungsteam favorisierte Variante über Rinnen vorgestellt. Auch werden die Vor- und Nachteile aufgezeigt.

Ferner wurde im Gemeinderat noch nachgefragt, ob es möglich wäre, eine Freiluftarena statt eines einfachen Allwetterplatzes umzusetzen. Eine Freiluftarena (es wurde kurzfristig ein Angebot beim Hersteller McArena eingeholt) ist mit Kosten von rd. 750.000,00 € brutto zu rechnen. Hier sind allerdings die Erdarbeiten, der Unterbau, die Fundamentierung, Baugrunduntersuchung, Vermessung, Bauantrag und Prüfstatik noch nicht enthalten.

Aus Sicht der Verwaltung und der Ersten Bürgermeisterin sind die finanziellen Mittel für eine Freiluftarena aktuell nicht vorhanden. Aufgrund der anstehenden Projekte (Hochwasserschutz Thalhauser Graben, Umbau Mischwasserkanal Berg, Regenrückhalt Hohenbercha, Thurnsberg und Gremertshausen, Aufweitung Thalhauser Graben für Retentionsraum, Sanierung Fassade Grundschule, Erneuerung Rechenraum Kläranlage, Regenwasserkanal Thalhausen, Zuschuss Sanierung Pfarrkindergarten, Erwerb Feuerwehrauto Gremertshausen und vielen weiteren Kleinprojekten) kann einer Freiluftarena keinesfalls zugestimmt werden. Für den Grundschulsport genügt die vorhandene – ebenfalls sanierungsbedürftige – Einfachturnhalle. Zudem gibt es im Neubau einen Bewegungsraum für zusätzliche Sportangebote.

Bislang werden die Elternbeiträge für die gesamte Kindergartenzeit (3-6 Jahre) vom Freistaat Bayern mit 100 € pro Kind und Monat bezuschusst. Alle Einrichtungen, die diesen Zuschuss erhalten, sind gesetzlich verpflichtet, die Elternbeiträge entsprechend um 100 € zu reduzieren.

Nach der BayKiBiG-Reform wird ab dem 01.01.2027 der Elternbeitragszuschuss in den sogenannten Qualitätsbonus überführt. Die Förderung, 100 € pro Kindergartenkind und Monat, entfällt. Außerdem entfallen die Nebenförderungen des Zusatzfaktor U3 und die Bundesmittel U3 Abschläge. Der erhöhte Qualitätsbonus, der in Form einer Pauschale weiterhin an die Träger ausgezahlt wird, soll nun gleichermaßen auf alle Einrichtungsformen (Krippe, Kindergarten, Hort) verteilt werden. Die Höhe des Qualitätsbonus ist noch nicht endgültig festgesetzt worden.

Die Gemeinde Kranzberg kann den Ausfall des Elternbeitragszuschusses nicht ersetzen. Es fehlen die finanziellen Mittel und das seit Jahren sehr hohe Defizit, das die Gemeinde finanziell erheblich belastet, würde noch weiter steigen. Der Betrieb und die Qualität in unseren Kindertageseinrichtungen wären gefährdet. Noch dazu ist zu befürchten, dass die Erhöhung des Qualitätsbonus die ständig steigenden Kosten nicht auffangen wird. Der Blick auf den Gleichheitsgrundsatz widerspricht zudem auch einer Förderung ausschließlich für Kindergartenbeiträge. Krippen- und Hortkinder wären benachteiligt.

Ab 1. Januar 2027 werden für die Kindergartenplätze, so wie bei den Krippen- und Hortplätzen, die vollen Gebühren lt. Satzung erhoben.

Für einkommensschwache Eltern gibt es auch künftig finanzielle Unterstützung, die beim Landratsamt beantragt werden kann. Darüber hinaus erhält der Finanzausschuss den Auftrag, eine soziale Komponente für einkommensschwache Eltern auszuarbeiten.

Die erste Ausweisung von Parkbuchten in Thalhausen ist abgeschlossen. Nun sollen die Parkbuchten in gesamten Ortsteil ausgewiesen werden. Durch die flächendeckende Ausweisung von Parkflächen wird ein geordnetes Parken erreicht, Rettungsfahrzeuge, landwirtschaftlicher Verkehr und der Busverkehr wird nicht behindert. Parken auf den Gehwegen kann durch die Parkraumüberwachung geahndet und damit effektiv unterbunden werden.

Die Riss- und Putzsanierung der Stützwand am Pantaleonsberg steht bereits seit Jahren im Haushaltsplan, wurde aber bisher nicht ausgeführt. Die Riss- und Putzsanierung wurde beauftragt. Die Kosten hierfür sollten in Regie abgerechnet werden.

Nach mehreren Vorortterminen und der Feststellung des absolut gravierenden Zustands der Stützwand wurden die Arbeiten eingestellt. Der Beton der Stützwand ist aufgrund von fehlender rückseitiger Abdichtung bzw. Drainage und dem dadurch eindringenden und auffrierenden Wasser, sowie der von vornherein schlechten Betonqualität, in einem solch desolaten Zustand, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist.

Für die Errichtung einer neuen Stützwand werden gerade Angebote eingeholt. Die Kosten hierfür werden sich Schätzungsweise auf ca. 100.000 € belaufen. Die Kosten sind aufgrund der schweren Zugänglichkeit, des Rückbaus und der vermutlich notwendigen Archäologischen Begleitung so hoch eingeschätzt.

Die Tempo 30 Schilder in Schönbichl wurden aufgrund einer Vollsperrung im Landkreis Freising, die zu einem erheblichen Verkehr durch Schönbichl geführt hat, aufgestellt.  Nach Beendigung der Baustelle blieben diese Schilder versehentlich stehen. Die Verwaltung bittet die Mitarbeiter vom Bauhof, die Schilder wieder zu entfernen.